“Die SPD sollte sich besser an die Fakten halten”, kritisiert der Langgönser CDU/FDP-Fraktionsvorsitzende Jürgen Knorz in einer Presseerklärung die Äußerungen der Langgönser SPD zum Thema Breitbandausbau.
“In der Sitzung der Gemeindevertreteung am 16. Dezember 2010 wurde der Ausbau der Internetanbindung im Ortsteil Cleeberg mit Mitteln des Landes Hessen mit Mehrheit beschlossen – gegen den heftigen Widerstand des Langgönser Bürgermeisters Horst Röhrig und der SPD!”, erinnert der Christdemokrat und schreibt weiter: “Röhrig hat aus parteitaktischen Gründen auf die Landkreisinitiative Breitband Gießen GmbH gesetzt”. Danach sollte bereits im Mai 2011 der Ausbau starten und für die beschlossene Cleeberg-Variante sei die Haushaltsgenehmigung bezweifelt worden.
Es sei dann auch ausschließlich Röhrig gewesen, der die Ortsbeiräte in Cleeberg und Espa bei der Spendengewinnung unter Druck gesetzt und später in Langgöns mit der Erhöhung der Gewerbesteuer gedroht habe. “Röhrig hat hier erneut eigenmächtig und ohne Rücksprache mit der Gemeindevertretung agiert und mit den Ängsten der Bürger und Ortsbeiräten gespielt”, betont Jürgen Knorz. Nachdem nun der Unmut in Cleeberg und Espa über die Kehrtwende des Bürgermeisters stark anwachse, habedie SPD pötzlich die Rückzahlung der Spenden beantragt. Diese angeblich entdeckte Gleichbehandlung durch den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Gerald R. Dörr und den SPD Fraktionsvorsitzenden Thomas Schmidt sei wahltaktisch motiviert und nehme keine Rücksicht auf die vielen Stunden, die von den Ortsbeiräten bei der Gewinnung der Breitbandspende ehrenamtlich investiert worden seien.
Der Rückhalt in der Bevölkerung bei wichtigen Entscheidungen der Gemeinde ist wichtig un deshalb ist der Einsatz der Ortbeiräte und Bürger in allen Ortsteilen zum Breitbandausbau richtig und nicht verbegebens”, so Knorz weiter. CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen würden entsprechendihres Antrages und dem Beschluss der Gemeindevertretung vom 3. Februar 2011 in allen Ortsteilen in eine leistungsfähige Internetversorgung investieren – sicherlich mit Unterstützung der FW. “Wir werden das in enger Abstimmung mit den Ortsbeiräten tun und das ohne Steuererhöhungen”, betont der Christdemokrat.
Auch beim Thema haushalt habe Röhrig mit Drohung auf die ausstehende Genehmigung der Landrätin mit den Ängsten gespielt. “Die Koaltion aus CDU, FDP und Grüne hat die richtigen haushaltspolitischen Entscheidungen getroffen und Langgöns hat jetzt einen geordneten Haushalt mit guten Perspektiven – auch für die Breitbandversorgung”, stellt Jürgen Knorz abschließend klar.
„Den vom neu konstituierten Langgönser Seniorenbeirat formulierten
Zielen und Aufgaben (Details hier) stimmen wir voll und ganz zu“, so FDP Vorstandsmitglied
Stefan Baldus.
„Unser Antrag zur Demenzbetreuung aus dem Jahr 2008 und
der mit CDU und Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam ausgearbeitete Antrag zur barrierefreien
Gestaltung von Bürgersteigen und Querungshilfen aus 2009 decken sich mit den
gewünschten Maßnahmen.“
Da es in diesen Themenbereichen stetige Veränderungen des
Bedarfs und der Möglichkeiten gebe, sei eine kontinuierliche Arbeit aller
Beteiligten wichtig; als Beispiel gelte das aus dem oben genannten Antrag
entstandene „Demenzcafé“ im Heinz-Ulm-Haus der AWO-Langgöns:
Nach Aussage von Frau Friedl-Grötsch, Sozialdienst der AWO, erfreute sich die stundenweise Betreuung zunächst großer Nachfrage.
Die Betroffenen wurden erst durch diese Einrichtung über die
Betreuungsmöglichkeiten informiert und entschlossen sich nach und nach in die
Ganztagsbetreuung „überzusiedeln“, was wiederum die Einstellung der
stundenweisen Betreuung nach sich zog.
„Um den Herausforderungen des demographischen Wandels
entgegnen zu können ist eine transparente und unbürokratische Zusammenarbeit
der politischen Gremien, der Verwaltung, der Sozialverbände und der Betroffenen
und deren Angehöriger Grundvoraussetzung“, endet Baldus in seiner Pressemitteilung.
Drei lange Jahre, ein Dringlichkeitsantrag und weitere zehn Monate hat es gedauert, bis eine barrierefreie Überquerung zum Lidl- und zum Rewemarkt am “Lindenbaum” möglich wurde!
„Nun freuen wir uns, dass diese Maßnahme auf Antrag der Koalition aus CDU/FDP und Bündnis 90/Die Grünen nun endlich umgesetzt wurde”, freuen sich die Ortsvorsitzende der FDP, Barbara Fandré, ihr Parteikollege Stefan Baldus, Martin Hanika (CDU) und Hans Dern (Bündnis 90/Die Grünen). Immerhin sei der Koalitionsantrag „Barrierefreie Gestaltung von Bürgersteigen und Straßenquerungen in Langgöns“ bereits am 07. Mai 2009 vom Gemeindeparlament mehrheitlich beschlossen worden. Es genüge nicht, dass Querungshilfen in der Mitte der Straße absatzfrei seien, um die Straße ohne Mühe zu überqueren. Auch die Bürgersteige müssten vollständig barrierefrei sein. „Dass so viel Zeit vergehen musste, um beispielsweise die barrierefrefreien Nutzungsmöglichkeit für Rollstuhlfahrer, Benutzer von Rollatoren, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit anderen Mobilitäts- und Sinneseinschränkungen zu verwirklichen, ist eigentlich nicht zu fassen!“, ziehen die Kommunalpolitiker der Koalition ihr Resümee. Immerhin werde das Gebiet um das Einkaufsgelände am Lidl-Markt auch sehr stark von Bewohnern des AWO-Alten- und Pflegeheims frequentiert. Das Thema „Inklusion“ beschäftige seit geraumer Zeit verstärkt die Politik. Es bedeute, dass Menschen mit Behinderungen, auch mit körperlicher, ebenso am öffentlichen Leben teilhaben sollen wie Menschen ohne Behinderung. „Es ist paradox, aber irgendwie hat man den Eindruck, dass bei der Umsetzung von sozialen Projekten in Langgöns mit einer sozialdemokratisch geführten Verwaltung die Uhren anders ticken als in anderen Kommunen“, kritisiert Barbara Fandré. Bürgermeister Horst Röhrig (SPD) stelle sich immer erst dann vor solche Projekte, wenn diese, oftmals durch großen ehrenamtlichen Einsatz auf den Weg gebracht und unter großen Anstrengungen erfolgreich umgesetzt wurden!
Langgöns. „Die Lang-Gönser haben die einmalige Chance, sehr zügig in den Genuss eines flächendeckenden, schnellen Breitbandinternets und somit zu hohen Übertragungsgeschwindigkeiten zu kommen“, diese Gelegenheit sollten sich die Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Verbände, Freiberufler, Hausbesitzer und Vermieter, aber auch Eltern und Großeltern von Schülerinnen und Schülern oder Studenten nicht entgehen lassen, appelliert die Ortsvorsitzende der FDP, Barbara Fandré, in einer Pressemitteilung an die Solidargemeinschaft innerhalb von Langgöns.
Dass in der Gemeinde Langgöns der Bedarf an schnellen Internetverbindungen bestünde, sei dennoch unbestritten. Schließlich sei es gerade für ländliche Regionen außerordentlich wichtig, attraktiv für Zuzug und die Ansiedlung von Unternehmen, Gewerbetreibenden und Freiberuflern wie beispielsweise Ärzte, die immerhin die medizinische Versorgung vor Ort sicherten, zu sein, um damit nicht nur höhere Steuereinnahmen zu generieren, sondern auch für wohnortnahe Arbeitsplätze und ein breites Informationsangebot zu sorgen. „Schnelles Breitbandinternet ist ein harter Standortfaktor und zukunftsweisend für eine Kommune und geht jeden Einzelnen etwas an!“, betont die Liberale in ihrem Schreiben. Eine nicht geleistete finanzielle Unterstützung für dieses Projekt könne daher nicht lapidar damit abgetan werden, man nutze doch das Internet selber nicht. Jeder, der finanziell dazu in der Lage sei, solle den Bürgerbeitrag auch leisten.
Abschließend meint Barbara Fandré: „Was in den Ortsteilen Espa und Cleeberg mit großem Enthusiasmus der Ortsvorsteher Thorsten Jung und Volker Rühl gelungen ist, sollte in der Kerngemeinde doch auch möglich sein – schon allein im Hinblick auf das zum Wohle der Gemeinde Langgöns ausgerichtete bürgerschaftliche und freiwillige Engagement!“ Dies gelte es zu belohnen und zu unterstützen, denn davon partizipiere schließlich die gesamte Bürgerschaft!
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Der Gemeindevorstand hat beschlossen, dass zum Ausbau und zur Verbesserung der Breitbandversorgung im OT Lang-Göns ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt wird. Hierbei soll der gesamte Ort mit einer Bandbreite von 25 bis max. 50 Mbit/s. versorgt werden.
Zur Deckung einer erwarteten Finanzierungslücke von bis zu 500.000 € soll ein anteiliger Bürgerbeitrag in Höhe von 120.000 € eingeworben werden. Der Restbetrag soll über eine Kreditaufnahme im Haushalt der Gemeinde Langgöns gedeckt werden.
Wir bitten hiermit die Lang-Gönser Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende sich analog der OT Cleeberg und Espa an dem Bürgerbeitrag zu beteiligen. Erwartet wird ein Mindestbeitrag in Höhe von 100,00 € pro Einzahler bis spätestens 15. Januar 2012.
Bei der Gemeindekasse stehen folgende Kontoverbindungen zur Verfügung:
Sparkasse Gießen Bankleitzahl: 513 500 25 Konto: 244003203
Verwendungszweck: Verwahrgeld-Sonderkonto
Breitband Lang-Göns 48610004
Volksbank Mittelhessen Bankleitzahl: 513 900 00 Konto: 15741201
Verwendungszweck: Verwahrgeld-Sonderkonto
Breitband Lang-Göns 48610004
Vorbereitete Überweisungsträger sind bei den genannten Banken und im Rathaus verfügbar. Darüber hinaus sind sie auch bei den Mitgliedern des Ortsbeirates, den drei Apotheken und optik baldus, Am Mühlberg 5 erhältlich.
Die eingezahlten Gelder werden auf dem Sonderkonto treuhänderisch hinterlegt und zweck-gebunden für die erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Breitbandversorgung in Lang-Göns verwandt. Sollte der Ausbaubeginn nicht bis spätestens 01. Oktober 2012 erfolgt sein, werden die eingezahlten Beträge zurück überwiesen.
Ihre Unterstützung ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung eines erfolgreichen Projektver-laufes und zur Verbesserung der Infrastruktur im OT Lang – Göns.
Horst Röhrig Dr. Diedrich Steffens Stefan Baldus
Bürgermeister Ortsvorsteher Bitte mehr Bit
Langgöns: „Wenn Frau Tromsdorf mit “unglaublichen Auftritt” meinen Redebeitrag zum Thema”Älter werden in Langgöns” meint, in dem ich Bürgermeister Horst Röhrig (SPD) mangelnde soziale und emotionale Kompetenz vorwerfe, denn werde ich mich dafür natürlich ausdrücklich nicht entschuldigen. Denn es handelt sich hier weder um Beleidigungen, noch um Diffamierung sondern um Tatsachen, die ich aufgrund eigener Wahrnehmung und Erfahrungen im Umgang mit Horst Röhrig gemacht habe und die mir immer wieder von unterschiedlichsten Seiten bestätigt werden”. So reagiert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktionsgemeinschaft aus CDU/FDP, Barbara Fandré, auf die Forderung der SPD-Sprecherin, Kristine Tromsdorf, sie solle sich bei Bürgermeister Röhrig wegen “beleidigender Angriffe” öffentlich entschuldigen.
Tatsache sei bedauerlicher Weise auch, dass der Bürgermeister ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement auf diesem Gebiet nicht nur nicht unterstützt und fördert, sondern das Gegenteil sei der Fall. “So jedenfalls erlebe ich die ehrenamtliche Arbeit in Langgöns”, berichtet die liberale Kommunalpolitikerin in einer Pressemitteilung. Nicht umsonst bringe die Koalition aus CDU/FDP und Bündnis 90/Die Grünen in der nächsten Gemeindevertretersitzung einen Antrag, der auf die aktive und gezielte Unterstützung des Ehrenamtes in Langgöns abziele ein. “Wir beantragen eigentlich eine Selbstverständlichkeit!”
Besonders im Hinblick auf die von Röhrig ihr gegenüber gemachte Äußerung, „Was Ehrenamtliche sich ausdenken, sollen sie gefälligst auch umsetzen“, lehne sie Diskussionsrunden, wie von der SPD in ihrem Antrag “Älter werden in Langgöns” gefordert, ab. Die Koalition und der Ortsverband der FDP habe sich mit ihren Anträgen zudem schon lange mit diesem Thema befasst und sich dabei eng an den Vorschlägen des Altenhilfeplanes orientiert, während die Sozialdemokraten sich Jahre lang allein dadurch ausgezeichnet hätten, durch Trittbrettfahrerei ihre eigene Ideenlosigkeit zu überspielen. Es sei außerdem eine Sache, ob es im Gemeindeparlament eine breite Zustimmung zu einem Projekt gäbe. Eine andere Sache sei es, wenn dann versucht werde, die Ideen anderer sich auf die eigene Fahnen zu heften. Der Altenhilfeplan des Landkreis Gießen unterbreite zudem viele gute und konstruktive Vorschläge für die Kommunen, die einfach nur umzusetzen seien. Wenn die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung gute eigene Vorschläge in Form von Anträgen einbringe, dann werde die Koalition diesen ganz sicher zustimmen.
“Wie “wichtig” Bürgermeister Röhrig soziales ehrenamtliches Engagement ist, erlebe ich immer wieder, wenn auf meine Einladung zum Benefizkonzert im Autohaus Bödeker zugunsten unheilbar erkrankter Menschen reflexartig seine Absage kommt”, völlig unverständlich, findet Barbara Fandré. Sie persönlich lege keinen Wert mehr auf die Anwesenheit des Bürgermeisters, besonders auch deshalb, da Röhrig ihr ohnehin gesagt habe, dass er ihren Einladungen nicht folgen würde.
„Solche Äußerungen aus dem Munde eines Bürgermeisters empfinde ich als verbale Entgleisungen und äußerst respektlos. Diese Haltung von Hort Röhrig, die sicherlich beispielhaft im negativen Sinn ist, zeigt eine grobe Missachtung des Ehrenamts und schadet diesem!”
Sei ein Gemeindeoberhaupt selber, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage, soziale Elemente in seine Arbeit einfließen zu lassen, dann sollte er wenigstens das Potenzial der Ehrenamtlichen zum Vorteil der Kommune nutzen und Menschen, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen, entsprechend respektieren. Dies sei ohnehin das mindeste. “Tut er das nicht, dann darf sich niemand wundern, wenn ihm fehlende soziale und emotionale Kompetenz vorgeworfen wird”, so Fandré abschließend.

„Die Langgönser SPD ist aus ihrem über Jahre hinweg konsequent andauernden Dornröschenschlaf erwacht, das ist zu begrüßen. Deshalb haben wir auch dem Antrag „Älter werden in Langgöns“ zugestimmt“, meldet sich die Koalitionsspitze der Regierungsparteien aus CDU/FDP und Bündnis 90/Die Grünen nach der jüngsten Gemeindevertretersitzung zu Wort. „Offensichtlich haben die Langgönser Genossinnen und Genossen die vergangene Legislaturperiode völlig verschlafen“, nur so sei dieser Antrag zu interpretieren, sind sich Jürgen Knorz, Barbara Fandré, beide Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP und Hans Noormann, Chef der Langgönser Grünen einig. Die Gemeinde Langgöns sei in Bezug auf den Altenhilfeplan des Landkreis Gießen aus 2010 aufgrund der hervorragenden Arbeit der Koalition vorbildlich und im Hinblick auf die demographische Entwicklung sehr gut aufgestellt.
Der Altenhilfeplan umfasse viele Themen. Es gäbe bereits konkrete Vorschläge und Empfehlungen für die Kommunen. So erfülle die in der vergangene Woche unter großer öffentlichen Aufmerksamkeit eröffnete Seniorenwerkstatt am Standort des ehemaligen Faselstalls im Ortskern von Lang-Göns gleich zwei Forderungen des Altenhilfeplan. Nämlich die Förderung von altersübergreifenden Aktionen und Initiativen sowie das Miteinander der Generationen. Mit dem Antrag „Barrierefreie Gestaltung von Bürgersteigen und Straßenquerungen in Langgöns“ hätten FDP, CDU und Bündnis 90/Die Grünen die entsprechende Empfehlung des Altenhilfeplan bereits bereits ein Jahr früher auf den Weg gebracht. „In dem Koalitionsantrag vom 07. Mai 2009 heißt es unter anderem: Eine entscheidende Voraussetzung für die Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben ist die vollständige Barrierefreiheit. Nur an der Umsetzung hapere es in Langgöns. Da zwei Jahre nichts geschehen sei, habe die Koalition reagiert und mit einem weiteren Antrag vom 20. Mai 2011 die barrierefreie Gestaltung des Bürgersteiges/Querungshilfe am Lidl- und zum Rewe Markt“ sofortigen Handlungsbedarf aufgefordert. „Viele der Genossinnen und Genossen, einschließlich des Bürgermeister Horst Röhrig, sahen diesen Handlungsbedarf nicht“, zeigt sich Barbara Fandré verständnislos, denn diese Märkte lägen in unmittelbarer Nähe des Altenwohnheims. „Nur nach schier endloser Diskussion und Überzeugungsarbeit entschlossen sich die Sozialdemokraten, dem Koalitionsantrag zu folgen!“ Weiter führt Barbara Fandré aus: „Der Ortsverband der FDP hat mit Antrag vom 12. Juni 2008 eine stundenweise ambulante Demenzbetreuung zur Entlastung pflegender Angehöriger in den Räumlichkeiten der AWO mit freundlicher Unterstützung der Heimleitung umgesetzt“. Zur Zeit fände eine Betreuung einmal wöchentlich für drei Stunden statt. Um das Angebot zu an die Bedürfnisse anzupassen und zu optimieren schlägt Fandré vor, die ambulante Betreuung auf sieben Stunden, also einen ganzen Tag, oder sogar darüber hinaus auszuweiten. Pflegende Angehörige seien extrem belastet und sollten daher eine entsprechende Entlastungsmöglichkeit erhalten. Sie regte an, der Bürgermeister möge Gespräche hierzu führen, inwieweit die Möglichkeit der Ausweitung des bestehenden Angebotes hierzu in der AWO bestünde. So würde eine weitere Empfehlung des Altenhilfeplans nach Förderung von ambulanten Versorgungsstrukturen im Vorfeld der oder in Ergänzung der Pflege erfüllt werden.
Auch bei einem weiteren Antrag zur Ehrenamtsförderung sei die Koaliton federführend und erfülle eine weitere Anregung des Altenhilfeplans. Die vom Ortsverband der FDP auf den Weg gebrachte Notfallmappe, die in der Gemeindeverwaltung sowie in Apotheken erhältlich sei, sei ebenfalls eine nützlich wie hilfreiche Ergänzung.
„Das Feld Älter werden in Langgöns wird seit Jahren von der Koalition bearbeitet! Alles in Allem können wir stolz auf die bisher geleistete Arbeit sein. Daran werden wir in den nächsten Jahren anknüpfen, beispielsweise indem wir uns vor dem Hintergrund der Demographientwicklung verstärkt um betreutes Wohnen in Langgöns einsezten werden “, so Jürgen Knorz abschließend.
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Langgöns beschließt, das Angebot an kulturellen Veranstaltungen von Vereinen und Bürgern aktiv zu fördern. Entsprechende Mittel für die Unterstützung der kulturellen Aktivitäten sind im Gemeindehaushalt einzustellen. Über die Höhe, die förderfähigen Veranstaltungen und sonstige Modalitäten soll im Sozial-, Sport und Kulturausschuss beraten werden.
Begründung:
Um Langgöns auch im kulturellen Bereich noch attraktiver und ansprechender zu gestalten ist es wichtig, dass die Gemeinde Projekte, die sich im Hinblick auf Bildung, Kunst und Kultur abheben, zu unterstützen und auch finanziell zu begleiten. Das ehrenamtliche Engagement auf diesem Sektor kann nur eine von mehreren Säulen sein. Anspruchsvolle kulturelle Veranstaltungen tragen maßgeblich zur Attraktivität einer Kommune bei und können als weicher Standortfaktor ein wesentlicher Aspekt für Zuzug sein.
Kulturförderung ist in den meisten deutschen Städten, Gemeinden und Gemeindeverbänden mittlerweile ein kommunales Selbstverständnis und das sollte es auch in Langgöns sein.
CDU/FDP Fraktion
im Gemeindeparlament Langgöns
Gemeinsamer Antrag von CDU/FDP und Bündnis 90/Die Grünen
Ehrenamtsförderung
Sehr geehrter Herr Hanika,
bitte nehmen Sie nachfolgenden Antrag auf die erste Sitzung der Gemeindevertretung nach der Sommerpause 2011:
Die Gemeindevertretung beschließt, das bürgerschaftliche Engagement in Langgöns gezielt
zu fördern, um Menschen zu würdigen, die nicht nur den Staat in der Verantwortung sehen,
sondern Eigeninitiative und somit Eigenverantwortung zeigen. Ehrungen und Präsentationen
beispielsweise von besonderen ehrenamtlichen Projekten und Aktionen sollen im Rahmen des
Neujahrsempfangs der Gemeinde Langgöns vorgenommen werden. Den Ehrenamtlichen soll
die Möglichkeit gegeben werden, sich und ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit
vorzustellen. Der Gemeindevorstand bittet die Vereinsvorstände darum Personen zu
benennen, die zukünftig zum alljährlichen Neujahrsempfang eingeladen werden und die für
besonderen Einsatz oder besondere Projekte geehrt werden. Die zeitliche Begrenzung des
Neujahrsempfangs wird angemessen ausgeweitet.
Die Gemeindevertretung beschließt des weiteren, dass heimischen Künstlern eine Plattform
gegeben wird, beispielsweise Bilderausstellungen zu präsentieren. Hierzu sind Seitens der
Gemeinde ausreichend Stellwände zur Verfügung zu stellen.
Begründung:
Das Ehrenamt ist eine wichtige und tragende Säule unserer Gesellschaft. Damit diese auch in
Zukunft funktionieren kann, müssen die Potenziale des bürgerschaftlichen Engagements
nachhaltig gestärkt und aktiviert werden. Nur durch einen gesteigerten Allgemeinsinn sowie
die Förderung und Anerkennung von Werten wie Solidarität, Verantwortung und Engagement
kann ein Auseinanderdriften der Gesellschaft – besonders auch im Hinblick auf die
demographische Entwicklung – verhindert werden.
CDU/FDP Fraktion
im Gemeindeparlament Langgöns
Gemeinsamer Antrag von CDU/FDP und Bündnis 90/Die Grünen
Barrierefreie Gestaltung des Bürgersteiges/Querungshilfe am Lidl- und zum Rewe-Markt
Sehr geehrter Herr Hanika,
bitte nehmen Sie nachfolgenden Antrag auf die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am
16. Juni 2011:
Der Gemeindevorstand wird beauftragt, als dringliche Sofortmaßname den Bürgersteig in
Höhe der Querungshilfe am Lidl- und am Rewe Markt sofort umzusetzen.
Begründung:
Mit großer Mehrheit wurde in der Gemeindevertretersitzung bereits am 07. Mai 2009 ein
Koalitionsantrag zur Umsetzung einer vollständigen Barrierefreiheit bei neuen sowie bei
Bedarf auch bei bestehenden Bürgersteigen und Straßenquerungen in Langgöns beschlossen,
um die Nutzungsmöglichkeit für Rollstuhlfahrer, Benutzer von Rollatoren, Eltern mit
Kinderwagen und Menschen mit anderen Mobilitäts- und Sinneseinschränkungen zu
verwirklichen.
Das Gebiet rund um das Einkaufsgelände am Lidl-Markt wird sehr stark von Bewohnern des
AWO-Alten- und Pflegeheim frequentiert, die nicht selten mit Gehhilfen unterwegs sind oder
die von ihren Angehörigen im Rollstuhl gefahren werden müssen. Es genügt nicht, dass
Querungshilfen in der Mitte der Straße absatzfrei sind, um die Straße ohne Mühe zu
überqueren. Auch die Bürgersteige müssen vollständig barrierefrei sein. An dieser Stelle
besteht sofortiger Handlungsbedarf.



